Golfsport und Sponsoring

Weltweit nutzen sponsoringtreibende Unternehmen den Golfsport für ihre kommunikativen und vertrieblichen
Zielsetzungen. Aber was macht die Plattform Golf so attraktiv, wer sind die Big Spender im Sponsoring und wo liegen noch
Entwicklungspotenziale?
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Die Strategieberatung ADVANT PLANNING und die Deutsche Golf Sport GmbH wollten es genau wissen und haben in einem gemeinsamen
Planning Report die Plattform Golf aus Sponsoring-Sicht beleuchtet. Die Analyse basiert auf einer Marktforschung unter 1.000 Golf-Interessierten,
einer umfassenden Expertenbefragung unter Sponsoring-Verantwortlichen in deutschen Golfclubs, sowie einer Auswertung von
über 250 europäischen Sponsoring-Deals und einer Social Media Analyse.
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Multivariate Analyse zeigt vier verschiedene Golfspielertypen
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Mit über 637.000 Golfspielern kann der deutsche Golfsport auf eine große Anzahl an aktiven Sportlern bauen, jedoch ist nicht jeder
Golfspieler gleich. Mit Hilfe eines multivariaten Verfahrens konnten ADVANT PLANNING und die Deutsche Golf Sport vier unterschiedliche
Spielertypen an Golfern identifizieren: „Der Performer“, „der Ambitionierte“, „der Genießer“ und „der Individualist“.
Als relevante Unterscheidungsmerkmale wurden die Spielintensität, die Freizeit- bzw. Leistungs-orientierung, die Anzahl an Turnierteilnahmen
sowie Stimmung nach einem Wettkampf berücksichtigt. Auch die Einstellung zum Sponsoring sowie das Konsumverhalten wurden als
Unterscheidungsmerkmale herausgearbeitet. „Diese vier Stereotypen treten bei den Golfclubs in unterschiedlicher Häufigkeit auf“, so DGS
Geschäftsführer Nikolaus Peltzer und ergänzt: „Die Kenntnis über die Spielerstruktur ist für Clubs und Sponsoren von entscheidender
Bedeutung. Nur wer seine Zielgruppen exakt kennt, kann authentisch und ohne Streuverluste kommunizieren“. Die breite Basis bilden die
Ambitionierten und die Genießer – über alle Aktiven hinweg ordnen sich 65 Prozent aller Golfspieler einer dieser beiden Gruppierungen zu, die
zusammen über eine Milliarde Euro im Jahr für ihr Hobby ausgibt. Der absolut betrachtet recht geringe Anteil der „Performer“ (10%) ist jedoch
auch für die Clubs, Hersteller und Sponsoren von besonderer Bedeutung: „Als treuer Turnierteilnehmer, Abnehmer von hochwertigem
Golf-Equipment und sehr aufgeschlossener Einstellung gegenüber Sponsoren, kommt dem performance-orientierten Typus eine nicht zu
unterschätzende kommunikative und vertriebliche Relevanz zu“, sagt Hendrik Fischer, Geschäftsführer von ADVANT PLANNING.
golfer-typen

Fremd- und Selbstbild der Golfclubs variiert stark
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In Deutschland kämpft der Golfsport traditionell mit einem sehr
klischeebehafteten Image. So gilt Golf vor allem als eine kosten- und
zeitintensive Sportart mit einem elitären Image. Wer aber erzeugt ein
solches Bild? Stellt man die Wahrnehmung von Golfclubs und die der
Bevölkerung gegenüber, so zeigt sich, dass nicht die Sportart selbst per
se als elitär gilt, sondern vielmehr die Golfclubs aus Konsumentensicht
dieses exklusive und elitäre Image pflegen. Diese öffentliche Auffassung
teilen die Golfclubs jedoch nicht. Gerade mal 20 Prozent der befragten
Golfclubs würden sich selbst als exklusiv bezeichnen. Diese
Wahrnehmungs-unterschiede zeigen, dass die Golfclubs verstärkt an
ihrer Außenwahrnehmung arbeiten sollten. Offenbar prägt immer noch eine Minderheit der Clubs das Image des Sports.
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Sponsoring bei Golfclubs noch nicht etabliert
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Aber auch in puncto Sponsoring besteht Aufholbedarf bei den Golfclubs. So haben gerade mal 1% der 163 befragten Golfclubs einen
Sponsoringleiter, der sich ausschließlich mit dem Thema Sponsoring befasst und Dreiviertel der Clubs haben kein übergeordnetes
Vermarktungskonzept. Weiterhin zeigt die Befragung unter Sponsoring-Verantwortlichen, dass nur 5% der befragten Clubs eine gezielte,
strategische Sponsoring-Akquise durchführen. Diejenigen Clubs, die jedoch gezielt mit einem konkreten Vermarktungskonzept auf Partner-
Akquise gehen, können 70% mehr Sponsoren aufweisen. „Die Professionalisierung in diesem Bereich, die eine attraktive
Finanzierungsquelle darstellen kann, birgt große Chancen für die Clubs und sollte somit stärker in den Fokus gerückt werden“, so Nikolaus
Peltzer, Geschäftsführer der Vermarktungstochter des Deutschen Golf Verbands e.V..
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Etablierte Player bestimmen in der Wahrnehmung
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Sponsoren aus der Sportartikelbranche passen nach Ansicht der 1.000 befragten Golfinteressierten am besten zum Golfsport – auf den weiteren
beiden Plätzen die Automobil- sowie die Mode-Branche. So erstaunt es wenig, dass Mercedes-Benz, BMW und Audi mit einer hohen gestützten
nationalen Bekanntheit innerhalb der Golfer zu den relevantesten Golfsponsoren zählen. „Aber auch in Deutschland aktuell weniger aktive
Sponsoren wie die Deutsche Bank können vom Ihrem aufgebauten Wahrnehmungsdepot unter Golfern und Golfinteressierten zehren“, so
Advant Planning Geschäftsführer Hendrik Fischer.
prozente-firmen

Informationen von www.Golf.de